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Eine Anwendung, drei Bereiche: Leistungsnachweis und Einsatztraining dokumentieren

6. September 2026· 4 min Lesezeit· Werkzeuge: Leistungsnachweis, Einsatztraining
Schiedsrichter mit Klemmbrett beobachtet einen Löscheinsatz auf dem Übungsgelände

Eine Stoppuhr, ein Zettel, eine Kamera und zwei Hände. Das ist die Ausstattung, mit der die meisten Übungen dokumentiert werden – und sie ist an der Kante, auf dem Übungsgelände und im Trainingsdorf gleichermaßen eine zu wenig.

Die Übungsdokumentation gibt es seit heute in drei Zuschnitten. Was sie tut, ist überall dasselbe; was auf den Knöpfen steht, unterscheidet sich. Dieser Beitrag beschreibt die beiden Bereiche neben der seilunterstützten Rettung – für die gibt es einen eigenen Beitrag.

Was alle drei teilen

Eine Uhr, die ab dem Übungsbeginn läuft und keine Aufmerksamkeit kostet. Darunter Marken, die ein Fingerdruck festhält – benannt nach den Abschnitten, die bei dieser Übungsart ohnehin vorkommen. Daneben Beobachtungen als gut gelöst, Hinweis oder Mangel, jeweils mit der Zeit, zu der sie auffielen. Fotos hängen an derselben Zeitachse.

Zwei Geräte können dieselbe Übung mitschreiben; jedes trägt einen Namen, und der steht danach an jedem seiner Einträge. Am Ende entsteht ein PDF mit Bestätigungsblatt. Alles liegt im Browser des Geräts, auch ohne Netz.

Der Bereich steckt in der Adresse

Es ist eine Anwendung. uebungsdoku.html öffnet die seilunterstützte Rettung, leistungsnachweis.html den Leistungsnachweis, einsatztraining.html das Einsatztraining. Jeder Bereich führt seine eigenen Übungen – was hier aufgezeichnet wurde, erscheint drüben nicht. Eine Sicherung nimmt trotzdem immer den gesamten Bestand mit.

Leistungsnachweis: Zeiten, die zählen

Eine Leistungsprüfung läuft in Abschnitten, und die Abschnitte haben Zeiten. Genau dafür ist dieser Bereich zugeschnitten: Disziplinen einer Leistungsprüfung als Marken, Übungsleitung und Schiedsrichter in einer Zeile, Bewertung und Nachweis am Ende.

Nicht zu verwechseln mit der Abnahme des Leistungsabzeichens. Die Abnahme ist das Werkzeug für den Tag der Abnahme selbst: Wertungsbögen nach der Richtlinie, fünf bis zehn Schiedsrichtergeräte, Auslosung, Summenblatt. Der Leistungsnachweis begleitet das, was davor liegt – die Übungsabende, an denen die Gruppe darauf hinarbeitet, und die Nachweise, die danach im Ordner landen. Das eine wertet, das andere dokumentiert.

Einsatztraining: für Behörden, mit Absicht zurückhaltend

Der dritte Bereich gehört nicht der Feuerwehr. Er richtet sich an Einsatztrainer der Polizei und an Spezialeinheiten – und er ist bewusst der sparsamste der drei.

Das hat einen Grund: Die Marken sind Abschnittsmarken, nie Verfahren. Sie halten fest, wann ein Abschnitt endete, nicht wie vorgegangen wurde. Für Polizeiverfahren gibt es keine öffentliche Quelle, und das ist Absicht des Dienstherrn. Ein Werkzeug, das dort Verfahren benennen würde, stellte eine Behauptung auf, die es nicht belegen kann. Die Übungsarten sind daher Vorschläge und mit keiner Dienstvorschrift abgeglichen; das steht auch im Werkzeug.

Für Dienststellen ohne offenes Internet gibt es einen zweiten Weg: Die Anwendung lässt sich auf einer eigenen Anlage betreiben. Der PDF-Dienst ist die einzige Stelle, an der ein Protokoll das Gerät überhaupt verlässt – auf Dienstgeräten ist das eine zu viel. Läuft die Anlage im Haus, bleibt auch dieser Schritt drin. Auf Anfrage.

Beide Bereiche wachsen noch – und der Zugang wird sich ändern

An den Funktionen wird weiter gearbeitet, Einzelheiten können sich ändern. Geplant ist, dass das Anlegen einer Übung künftig eine Lizenz verlangt – so wie das Anlegen einer Lage in der Waldbrand-Führungskarte. Heute sind beide Bereiche in vollem Umfang nutzbar, ohne Schlüssel. Wer jetzt anfängt, verliert dabei nichts: Aufgezeichnete Übungen liegen im eigenen Browser und lassen sich jederzeit als Datei sichern.

Was eine Lizenz umfasst, steht auf der Preisseite; für Feuerwehren gehört die Übungsdokumentation zur Ausbilder-Stufe. Für Behörden gibt es eine eigene Staffel für Dienststellen, Präsidien und Spezialeinheiten – samt dem Weg über die Beschaffung. Zum Erproben gibt es einen Probeschlüssel für 60 Tage.

Leistungsnachweis öffnen

Läuft im Browser, ohne Anmeldung und ohne Installation. Die Übungen bleiben auf dem eigenen Gerät.

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